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Das tun, was mir Spaß macht

Ich könnt mich jetzt lethargisch meiner Traurigkeit ergeben
Oder das tun, was mir Spaß macht
Denn darin bin ich auch ganz gut
Es schmeckt als wär ich tragisch meinen Wunden erlegen
Doch ich sollte das tun, was mir Spaß macht
An sich bin ich frisch und ausgeruht

Wenn die inneren Wolken heraufziehen, mitten am Tag
Weil man einen geliebten Menschen nicht gehen lassen mag
Wenn sich Freundschaft und Liebe duellieren bis zum Patt
Weil man dachte dass man den einen Menschen gefunden hat
Erkennt man doch es geht nicht anders als gerecht zu akzeptieren
Liebt man einen Menschen will man ihn nicht völlig verlieren

Manche Tage tragen Flecken und kleiden sich in blau und rot
Im Kleingedruckten steht nicht viel über Rettung aus dieser Not
An manchen Tagen wird einem viel mehr abverlangt
Doch am Ende liegt es immer in der eigenen Hand

Ich könnt jetzt draussen auf der Wiese frei und losgelassen schreien
Oder das tun, was mir Spaß macht
Wenn dass dem jetzt nicht nahe kommt
Steh ich wirklich im Aussen und kann grad nicht zugegen sein
Oder kann ich das tun, was mir Spaß macht
Und krieg den Hals gar nicht mehr voll davon

Wenn die inneren Wolken heraufziehen, mitten am Tag
Weil man einen geliebten Menschen nicht gehen lassen mag
Wenn Freundschaft & Liebe zwischen Gefühlen verschwimmen
Das eigene Herz um Gnade bittet, sich der Wahrheit zu besinnen
Erkennt man diese eine Möglichkeit
Man ist beinah niemals dafür bereit
Doch manche Wunden heilt die Zeit
Doch manche Wunden heilt die Zeit

Frank Ramson, 2013.

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