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Tag der Befreiung

Am Gedenkstein am Rathaus in Elmshorn, 08.05.2019.

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Die Ehrentafel der Widerstandskämpfer mit einem Kranz der VVN-BdA.

Am 08.05.19 fand am Gedenkstein neben dem Elmshorner Rathaus eine Kranzniederlegung durch Mitglieder der VVN-BdA zum Tag der Befreiung statt. Im Vorwege wurde mit einer Rede den Opfern des Zweiten Weltkriegs gedacht und zu einer Entmilitarisierung Europas und der Welt angeregt. An der Zeremonie nahmen auch Mitglieder der Kreis- und Ortsvorstände DIE LINKE Pinneberg und Elmshorn teil. 

Diskussion zu §219a streichen

LZB Elmshorn, 29.03.19.

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MdB Conni Möhring und Urte Kringel von profamilia

Am 29.03.19 ab 18:00 Uhr besuchten uns MdB DIE LINKE Conni Möhring und Urte Kringel, die Leiterin der Niederlassung von profamilia in Neumünster zur Diskussion um den Paragraphen 219a im Linken Zentrum Bauerweg in Elmshorn.

Derzeit stellt sich die Lage so dar, dass Fachleute der Ärzteschaft einem Informationsverbot unterliegen, welches in dieser Art in Deutschland leider einmalig ist. Laien hingegen dürfen frei die absurdesten Thesen verbreiten, ohne rechtlich dafür belangt werden zu können, wie Conni Möhring berichtet.

Sie zeigte auf, wie hoch die engen und praxisnahen Verknüpfungen zwischen den beratenden Einrichtungen und Ärzt*innen zu bewerten sind, um betroffenen Frauen eine umfassende Unterstützung anbieten zu können.

Darüber hinaus sollte auch die inhaltliche Nähe und Verständigkeit der politisch Involvierten zugunsten der Gesundheit der betroffenen Frauen gewährleistet werden. Leider führt die Arbeit der GroKo in die entgegengesetzte Richtung. Obwohl im Koalitionsvertrag verankert, wich die SPD kurz vor der Regierungsbildung von der Streichung von §219a ab.

Urte Kringel berichtete vom Angebot von profamilia in Neumünster. Dort wird neben der gesetzlich vorgeschriebenen Beratung vor Schwangerschaftsabbrüchen u.a. auch eine Sexualberatung von Mitarbeitenden in Einrichtungen wie Schulen, KiTas und anderen Stellen durchgeführt.

In Neumünster sei die Versorgungslage für Betroffene vergleichsweise gut, gerade in ländlicheren Gegenden sieht dies spärlicher aus. Da es keine zu 100% sichere Art der Verhütung gibt, betont sie die Wichtigkeit des Beratungsrechts vor Schwangerschaftsabbrüchen.

Die sexuelle Selbstbestimmung der Frau, so pflichtet ihr Conni Möhring bei, wird durch den §219a massiv eingeschränkt und auch aus diesem Grund gehört dieser so schnell wie möglich gestrichen.

Bezug nehmen beide auf die Gehsteigbelästigung von Betroffenen vor Beratungsstellen, die sich hinsichtlich eines Schwangerschaftsabbruchs informieren wollen. Dort werden Frauen, die nach Hilfe und Beratung suchen, auf das Ekelhafteste angegangen, beleidigt und denunziert.

Diese Gegner*innen greifen einerseits Betroffene auf offener Straße verbal scharf an und bedrängen diese, wollen andererseits bei Flugblattaktionen oder ähnlichem anonym bleiben.

Hier gilt es, den betroffenen Frauen effektiv Unterstützung in jeder Hinsicht anzubieten und jede unangebrachte Stigmatisierung zu unterbinden.

Mehr zum Thema: https://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/schleswig-holstein/neumuenster.html

Gründung des neuen Ortsverbands DIE LINKE Elmshorn.

LZB Elmshorn, 11.01.19.

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Die neue Ortssprecherin Ilona Menck-Tapper, neuer Ortssprecher Udo Radloff.
Beisitzende sind Galina Biebighäuser, Christa Wiechers und Jürgen Gebauer.

Weihnachtsfest der LINKEN

Elmshorn, 15.12.18.

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im Linken Zentrum Bauerweg in Elmshorn.

Vorweihnachtlicher Infostand

Elmshorn, 15.12.18.

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Weihnachtstaler an der Königstraße Ecke Peterstraße.

Das Fest der Demokratie

Elmshorn, 06.10.18.

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mit Marianne und Günther Wilke.

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Bühne am Alten Markt.

Demonstration zu Stuttgart 21

Stuttgart Mitte, 29.09.18.

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Rede von Bernd Riexinger vor dem Stuttgarter Rathaus.

Die Nacht der 100.000 Kerzen

Wedel, 04.08.18.

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Am 04.08.18 fand am Wedeler Mühlenteich Die Nacht der 100.000 Kerzen der Friedenskooperative, dem Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg und der Friedenswerkstatt Wedel und ihrer Freunde sowie Mitstreiter*innen im Gedenken an die Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki statt. 

Ein starker Mix aus ergreifenden, mahnenden Reden und gefühlvoller, handgemachter Musik wurde von verschiedenen Protagonisten vor ca. 150 Teilnehmenden vorgetragen. Es sprachen Stadtpräsident Schernikau, Pastor Wandschneider, Helmut Welk und Hans-Ewald Mertens.

Die Friedensandacht hielt Diakon Nowak. Die Organisation übernahm Irmgard Jasker. Begleitet wurden die Gedichte und Informationstexte von der Band Green Chilli. Als Finale der zweistündigen Gedenkfeier setzten Helfer kurz nach Sonnenuntergang von Besuchern gereichte Kerzen auf aus Papier gefalteten Lotusblüten auf den See.

Vielen Dank von der LINKEN im Kreis Pinneberg an die Veranstalter, an Mitwirkende und Teilnehmende sowie an unseren Genossen Bastian, der am Sonntag den See reinigte.

Die Nacht der 100.000 Kerzen

Audioversion hören.

Wir ziehen keinen Schlussstrich!

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Nach mehr als 430 Verhandlungstagen wurde der Urteilsspruch im NSU-Prozess verlesen. Neun türkisch- und griechischstämmige Kleinunternehmer und eine Polizistin fielen den Mördern zum Opfer. Wir gedenken Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Habil Kilic, Mehmet Turgut, Ismail Yasar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubasik, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter. Darüber hinaus fühlen wir mit den unzähligen an Körper, Geist und Seele verletzten Menschen, die durch die Taten der NSU in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Es entstanden Prozesskosten im zweistelligen Millionenbereich, verursacht durch den Hass und die Mordlust jener Täter, deren Namen an dieser Stelle nicht genannt werden – denn sie haben es nicht verdient. Was Erwähnung verdient, sind die Fragen, die offen bleiben. Fragen nach Motiven, die in ihrer Abgründigkeit nicht mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar sind. Fragen nach der Rolle und den Handlungen von Mitarbeitern involvierter Behörden, während und nach der Mordserie, allen voran dem Verfassungsschutz. Wir fragen weiter und ziehen keinen Schlussstrich!

Eine Frage hingegen bleibt nicht offen – jene Frage nach der Menschlichkeit. Die Menschlichkeit ist, was uns von Tieren unterscheidet und uns zu Menschen macht. Wir sind empfindsame Wesen, die verstehen, die abwägen, die hinterfragen und die verzeihen können. Doch die Menschlichkeit macht uns auch deutlich, dass man anderen Menschen kein derartig unverzeihbares Leid zufügt, wie wir es hier erlebt haben: dass es ein No-Go ist, eine unmenschliche Abscheulichkeit, ein Akt der puren Grausamkeit.

Die Menschlichkeit macht uns deutlich, dass ein Mensch mit einer Gefühlsebene, der zwischen Härte und Milde zu unterscheiden weiß, nicht mehr guten Mutes und klaren Blickes nach solch abscheulichen Taten in den Spiegel schauen kann. Wenn ein Mensch nicht über die Fähigkeit dieser Unterscheidung, nicht über Empathie gegenüber dem Allgemeinwohl und der Unversehrtheit anderer verfügt und darüber hinaus Taten wie diese begeht, dann gibt es zwei Möglichkeiten.

Entweder drückt sich dieser jemand feige aus der Verantwortung und zieht den eigenen Tod der gerechten Strafe vor – oder die Sühne besteht aus einem Urteilsspruch und einer Gefängnisstrafe, die den Taten angemessen ist, auch wenn diese dadurch nicht ungeschehen gemacht werden können.

Ein Mahnmal muss bleiben, denn die Schrecklichkeit der Taten darf nicht verblassen. Wir alle haben das Verlangen in uns, in unserem Alltag lieber das Gute, das Angenehme und Unbelastende zu sehen. Doch bei Taten wie diesen muss die Erinnerung an jedem Tag wach und geschärft bleiben. Als Abschreckung, damit so etwas nie wieder passiert. Wir ziehen keinen Schlussstrich!

Ein Kommentar von Frank Ramson zur Kundgebung des „Bündnis gegen Rechts“ am 11.07.18 in Elmshorn,
veröffentlicht am 15.07.18.

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